Syntax des Paritizips

Paola Cotticelli-Kurras
;
Michael Frotscher
2026-01-01

Abstract

Für die Bearbeitung des Partizipialteils war es vor allem notwendig, festzulegen, welche Bildungen überhaupt als Partizip angesprochen werden können und welche von diesen bereits im Urindogermanischen, also in der gemeinsamen Grundsprache als solche bestanden. Es musste also eine Auswahl an Parti¬zipialbildungen getroffen werden muss, die bereits für die urindogermanische Grundsprache als solche mit einiger Wahrscheinlichkeit angesetzt werden können. Obwohl der Band V eine syntaktische Zielsetzung verfolgt, muss notwendigerweise die Deri¬vationsmorphologie als definitorisches Kriterium vorausgesetzt werden, nach welchem bestimmte deverbale Nominalbildungen als Partizipien erkannt und im weiteren einer syntaktischen Behandlung unterzogen werden können. Die Derivationsmorphologie, deren Darstellung für den Teil IV,2A der Indogermanischen Grammatik geleistet wird, ist somit die Voraussetzung für die syntaktische Behandlung des Partizips. Derivations¬morphologie und syntaktische Erforschung der Kategorie des Partizips gehen also Hand in Hand.
2026
9783825397074
Indogermanische Syntax, Paritizipialkonstruktionen, Syntax des Partizips, Nominale Derivationsmorphologie, Semantische eigenschaften des Partizips
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